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Quecksilber im Speichel: Erkenne das Risiko!
Amalgam wird seit 100 Jahren in der Zahnheilkunde als Füllmaterial zur Versorgung kariöser Zähne verwendet. Der Hauptbestandteil von Amalgam ist Quecksilber, hinzu kommen Silber, Kupfer, Zink und Zinn.
Zahlreiche Untersuchungen aus dem zahnheilkundlichen Bereich bestätigen: Quecksilber schädigt auf Dauer in vielfacher Hinsicht unseren Organismus.
Die Erscheinungsbilder einer chronischen Quecksilber-Vergiftung sind vielgestaltig. Häufig beklagte Beschwerden sind:
Abwehrschwäche, Kopfschmerzen, Innere Unruhe, Nervosität, Zittern, Reizbarkeit, Konzentrationsschwäche, Vergesslichkeit, Schlafstörungen trotz Müdigkeit und Abgeschlagenheit.
Eine hohe Belastung führt aber nicht immer sofort zu massiven Beschwerden. Die Abwehrkraft des Patienten entscheidet letztendlich darüber, ob der Organismus erkrankt oder mit einer Entgleisung der inneren Regulation antwortet, die oft erst viel später als Organerkrankung erkennbar wird.
Wie wirkt Quecksilber im Organismus?
Alle Wechselwirkungen des Quecksilbers sind noch längst nicht geklärt. Sicher ist, dass es in vielfältiger Weise wichtige Enzymfunktionen behindert und im Darm Schleimhautbarrieren schädigt. Damit beeinträchtigt Quecksilber die gesamte Immunabwehr. Außerdem können Quecksilberbelastungen den Spurenelementhaushalt durcheinander bringen, d.h. es kann zu Mangelerscheinungen kommen.
Um festzustellen, welche Mineralien dem Organismus fehlen, kann eine Haar-Mineralstoff-Analyse weiterhelfen.
Speicheltest zur Quecksilber Belastung
Der Kaugummitest bringt Klarheit: Mit einem einfach durchzuführenden Test kann man Klarheit darüber bekommen, ob aus den Amalgamfüllungen Quecksilber freigesetzt wird und eine Sanierung erforderlich ist. Dabei wird der Quecksilbergehalt im Speichel mit der Quecksilberkonzentration verglichen, die nach 15-minütigem Kauen mit einem zuckerfreien Kaugummi auftritt. Gesammelt wird der Speichel in speziellen Röhrchen.
Wir beraten Sie gerne!
Das Team der Apotheke Schonungen
27.05.2008

